Photovoltaik-Sparrechner · BeGoCon

Lohnt sich Photovoltaik für Ihr Haus wirklich?

Mit diesem Rechner bekommen Sie eine erste, praxisnahe Einschätzung: Wie hoch ist Ihr Strombedarf, welche Anlagengröße könnte passen, was bringt ein Speicher und ab wann kann sich die Investition ungefähr rechnen?

Keine Verkäufer-Rechnung, sondern ein vorsichtiger erster Realitätscheck.

Der Rechner arbeitet bewusst mit nachvollziehbaren Annahmen. Er ersetzt keine genaue Dachplanung, hilft aber dabei, PV-Angebote, Speichergrößen und Wirtschaftlichkeitsversprechen besser einzuordnen.

  • Haushaltsstrom, Wärmepumpe und E-Auto berücksichtigen
  • Dachausrichtung und Verschattung einordnen
  • Speicher, Zählerschrank, Wallbox und Notstrom mitdenken
  • Investition, Autarkie und Amortisation grob abschätzen
Wichtig: Das Ergebnis ist eine Orientierung. Entscheidend für die echte Wirtschaftlichkeit sind später Dachfläche, Verschattung, Speichergröße, Lastprofil, Zählerschrank, Netzanschluss, Montageaufwand und die Qualität des Angebots.

Jetzt Ihre Werte eingeben

Beantworten Sie die Fragen Schritt für Schritt. Der Rechner führt Sie automatisch durch die wichtigsten Punkte.

Ihr Photovoltaik-Sparrechner

Ihr regulärer Haushaltsstrom

Wie hoch ist Ihr jährlicher Stromverbrauch (ohne E-Auto oder Wärmepumpe)?

💡 Praxis-Tipp zur Einschätzung:
Single / 2-Personen: ca. 2.000 – 2.500 kWh
Familie (3–4 Personen): ca. 3.500 – 4.500 kWh
Große Familie / viel Technik: über 5.000 kWh

Gut zu wissen: Bei einem sehr geringen Verbrauch dauert die rein finanzielle Amortisation naturgemäß etwas länger. Hier rückt oft die maximale Unabhängigkeit vor Preissteigerungen in den Fokus.

Nutzen Sie eine Wärmepumpe?

Stromverbrauch der Wärmepumpe

Wie viele Kilowattstunden (kWh) benötigt Ihre Wärmepumpe pro Jahr?

💡 Ehrliche Praxis-Rechnung: Da Sie im dunklen Winter am meisten heizen, deckt eine PV-Anlage erfahrungsgemäß maximal 25 % des Wärmepumpen-Stroms.

Haben Sie ein E-Auto (oder ist eins geplant)?

Ihre jährliche Fahrleistung

Wie viele Kilometer fahren Sie ca. pro Jahr mit dem E-Auto?

Wie sieht Ihr Ladeverhalten aus?

💡 Praxis-Tipp: Ein E-Auto verbraucht ca. 20 kWh pro 100 km. Wer 15.000 km fährt, benötigt 3.000 kWh Gesamtstrom. In der Regel lädt man davon aber nur ca. 50 % wirklich zu Hause.

Ihr eigener Heimlade-Bedarf

Für Ihre 0 km benötigen Sie ca. 0 kWh Gesamtstrom.

Was schätzen Sie: Wie viele kWh davon laden Sie zu Hause über Ihre Anlage?

Dach-Ausrichtung & Verschattung

Damit wir den Ertrag absolut ehrlich kalkulieren können.

Ihr aktueller Strompreis

Geben Sie Ihren Preis in Cent (z.B. 32) oder Euro (z.B. 0,32) an.

Zukünftige Strompreissteigerung

Möchten Sie eine jährliche Strompreiserhöhung in die ehrliche 20-Jahre-Rechnung einfließen lassen?

💡 Ihr eigener Wert: Die meisten Experten gehen von einer jährlichen Preissteigerung von 2 % bis 3 % aus. Sie können den Wert (in Prozent) selbst bestimmen oder eine "0" eintragen.

Gewünschte Anlagengröße (inkl. Speicher)

Geben Sie die geplante Leistung in kWp ein.

ℹ️ Ehrliche Beratung: Wir kalkulieren schlüsselfertig mit ca. 1.700 €/kWp inkl. Speicher.
💡 Praxis-Tipp: Aktuelle Module leisten ca. 500 Watt. Für 1 kWp benötigen Sie also nur 2 Module!

Geplante Zusatzausstattung

Für absolute Preistransparenz: Was wird zusätzlich im Haus benötigt?

Zählerschrank & Verteilung:
Weitere Extras:

Ihre PV-Auswertung

Ihre schlüsselfertige Konfiguration:
PV-Anlage (0 kWp) inkl. Speicher: (Basis | Standard | Premium)
0 € | 0 € | 0 €
Gesamtinvestition (Brutto): (Basis | Standard | Premium)
0 € | 0 € | 0 €
Ihr berücksichtigter Strombedarf:
Gesamter Strombedarf (inkl. Winter-Netzbezug): 0 kWh
Prognostizierter Vorteil (20 Jahre)
+ 0 | 0 | 0
Modellierter Überschuss inkl. 0 % Strompreissteigerung/Jahr & 2.000 € Wartungs-Rücklage.
(Basis | Standard | Premium)
Ihre jährliche Ersparnis
+ 0
Im ersten Jahr (Eingesparter Stromkauf + Einspeisevergütung)
Amortisation
0 | 0 | 0 Jahre
Zeitpunkt, ab dem die Anlage Gewinn abwirft.
(Basis | Standard | Premium)
Autarkiegrad
0 %
Sie decken 0 % Ihres Strombedarfs komplett selbst.
Eigenverbrauch
0 %
Sie verbrauchen 0 % des produzierten Stroms selbst.
⚖️ Wichtiger Hinweis zur Berechnung (Stand Frühjahr 2026): Die Einspeisevergütung wird in diesem Rechner modellhaft nach den aktuellen EEG-Sätzen gestaffelt (7,78 Cent bis 10 kWp, 6,73 Cent für den Anteil darüber).

Dieser Rechner nutzt standardisierte Näherungswerte für eine erste kaufmännische Orientierung. Achtung: Bei neuen Anlagen ab 7 kWp ohne intelligentes Messsystem (iMSys) bzw. Steuerbox kann laut Gesetz eine Begrenzung der maximalen Einspeiseleistung (60%-Regel) greifen. Dies betrifft in der Regel nur kurzzeitige Ertragsspitzen im Sommer.
Wie können wir Sie weiter unterstützen?
Unterstützung durch unsere Experten

Wichtig: Dieser Service gilt aktuell für den Großraum Braunschweig.

Der Ablauf: Wir nehmen als unabhängige Berater Kontakt mit Ihnen auf, prüfen Ihre Gegebenheiten und vermitteln auf Wunsch passende Angebote von zertifizierten Fachbetrieben aus unserem Netzwerk.

🔒 Wir hassen Spam. Ihre Daten werden niemals verkauft.

Was das Ergebnis bedeutet

Die Werte am Ende sind kein Verkaufsversprechen. Sie zeigen, ob die Richtung grundsätzlich passt und an welchen Punkten man genauer hinschauen sollte.

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Autarkie

Ein hoher Autarkiegrad klingt gut, ist aber nicht automatisch wirtschaftlich. Entscheidend ist, ob Speichergröße, Verbrauch und Investition sinnvoll zusammenpassen.

Eigenverbrauch

Je mehr Solarstrom Sie direkt selbst nutzen, desto stärker wirkt sich die PV-Anlage auf Ihre Stromkosten aus. Wärmepumpe und E-Auto können helfen, müssen aber realistisch gerechnet werden.

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Amortisation

Die Amortisation hängt nicht nur vom Anlagenpreis ab. Auch Strompreis, Speicher, Zusatzarbeiten, Einspeisung und Verbrauchsverhalten verändern das Ergebnis deutlich.

Warum eine unabhängige Angebotsprüfung sinnvoll ist

Viele PV-Angebote sehen auf den ersten Blick schlüssig aus. Die eigentlichen Unterschiede stecken oft in Details: Speichergröße, Wechselrichter, Notstrom, Zählerschrank, Montage, Gerüst, Elektroarbeiten und Garantien.

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Speicher richtig einordnen

Ein zu großer Speicher macht das Angebot schnell teuer und kann die Wirtschaftlichkeit verschlechtern. Wichtig ist nicht die größte Batterie, sondern die passende Größe zum Verbrauch.

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Nebenarbeiten prüfen

Zählerschrank, Leitungswege, Gerüst, Dacharbeiten, Netzanschluss und Wallbox werden in Angeboten unterschiedlich dargestellt. Genau dort entstehen häufig Preisunterschiede.

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Vergleichbarkeit herstellen

Angebote lassen sich nur fair vergleichen, wenn klar ist, welche Leistungen wirklich enthalten sind. Wir helfen dabei, die technischen und wirtschaftlichen Unterschiede sichtbar zu machen.

Sie möchten wissen, ob Ihr PV-Angebot wirklich schlüssig ist?

Dann schauen wir gemeinsam auf Ihr Angebot, Ihre Verbrauchswerte und die geplante Technik. Ziel ist nicht, Ihnen eine Anlage zu verkaufen, sondern Ihre Entscheidung verständlicher und sicherer zu machen.

Häufige Fragen zur Photovoltaik-Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich Photovoltaik überhaupt noch?

Photovoltaik kann sich weiterhin lohnen, wenn Anlagengröße, Preis, Verbrauch und Speicher sinnvoll zusammenpassen. Problematisch wird es meist dann, wenn Speicher oder Zusatzleistungen zu teuer angesetzt werden.

Warum verspricht der Rechner keine 100 Prozent Autarkie?

Weil eine reine Jahresbilanz in der Praxis täuschen kann. Im Sommer gibt es viel Solarstrom, im Winter deutlich weniger. Gerade bei Wärmepumpe und E-Auto sollte der Eigenverbrauch deshalb vorsichtig gerechnet werden.

Ist ein Stromspeicher immer sinnvoll?

Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen. Wirtschaftlich sinnvoll ist er aber nur, wenn Größe, Preis und Verbrauch zusammenpassen. Ein zu großer Speicher verbessert oft die Autarkie auf dem Papier, aber nicht zwingend die Rendite.

Passt Photovoltaik gut zu einer Wärmepumpe?

Grundsätzlich ja. Trotzdem sollte man den Effekt nicht überschätzen, weil die Wärmepumpe im Winter am meisten Strom benötigt und die PV-Anlage genau dann weniger liefert. Im Frühjahr, Sommer und Herbst kann die Kombination aber sehr hilfreich sein.

Worauf sollte ich bei einem PV-Angebot besonders achten?

Wichtig sind Gesamtpreis, Speichergröße, Wechselrichter, Module, Montagesystem, Zählerschrank, Wallbox, Notstromfunktion, Gerüst, Elektroarbeiten, Garantien und die Frage, ob alle Nebenleistungen klar beschrieben sind.

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